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Erfolgreiche Werbung für den NABU Ostfriesland: In 2011 über 2200 neue Mitglieder!

Aufwind für Biotopschutz, Artenschutzprojekte und Naturerlebnisangebote für Kinder

 

Seine bislang größte Werbeaktion für neue Mitglieder hat der Naturschutzbund NABU in Ostfriesland gestartet. "Wir starten jetzt regelrecht durch", erklärte Michael Steven, Geschäftsführer des NABU-Ostfriesland: "Unsere Erfolge im Natur- und Artenschutz bekommen jetzt den dringend benötigten Rückenwind aus der Bevölkerung.“

 

 

 

Der NABU Ostfriesland konnte 2011 über 2200 neuen Mitglieder dazu gewinnen und hat damit fast die bemerkenswerte Zahl von 5000 Mitgliedern erreicht. Damit wurden die Ziele - es war vorsichtig mit 500 neuen Mitgliedern gerechnet worden - weit übertroffen.

 

Der NABU Ostfriesland kann seine schon zuvor vielfältigen Veranstaltungen und Aktivitäten hierdurch sichern und ausweiten: von der Kindergruppe über die Flächenpflege für bedrohte Wiesenvögel wie den Kiebitz, die Feldlerche und die Uferschnepfe, vom Schleiereulen- und Steinkauzschutz bis zu Fledermausprojekten und der Rettung alter Obstbaumsorten und natürlich den Betrieb des NABU Schulbauernhofs Woldenhof: Der NABU startet durch in Ostfriesland!

 

Der NABU engagiert sich in Ostfriesland auf vielerlei Art und Weise für den Erhalt der heimischen Natur. Besonders die vielen ehrenamtlichen Mitglieder sind die Stütze der Arbeit vor Ort. Eine Reihe von Arbeitskreisen aus Mitgliedern kümmert sich fachkundig um besondere Themen wie Fledermaus- und Libellenschutz, und die Jugendgruppen der Naturschutzjugend NAJU machen schon die Jüngsten mit Natur- und Umweltschutz vertraut. Schon regen sich in verschiedenen Orten Interessen für die Gründung neuer Gruppen und die Entwicklung zusätzlicher Aktivitäten. Wenn Sie auch Lust haben mit zu machen oder eine Gruppe zu gründen, melden Sie sich einfach in der Regionalgeschäftsstelle. Weitere Informationen gibt es beim NABU Ostfriesland unter Telefon: 04942 / 99 03 94.

 

 

NABU-eigene oder in Zusammenarbeit mit Kommunen betreute wertvolle Biotopflächen werden jährlich von Mitgliedern gepflegt und haben sich inzwischen zu Juwelen in der ostfriesischen Natur entwickeln können, so zum Beispiel das Osteregelser Moor bei Aurich oder die als Naturschutzgebiet geschützte "Groen Breike" in den Barsteder Meeden nahe des Großen Meers. Auch am Ottermeer bei Wiesmoor, in den Arnikawiesen beim Moormerländer Ortsteil Tergast, im zu Friedeburg gehörenden Schwarzen Meer und an vielen anderen Orten finden laufend Maßnahmen zur Unterstützung der Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen und deren naturnahen Entwicklung statt. So hat der NABU Ostfriesland mit dem Land Niedersachsen bereits in den 1990er Jahren auch einen Betreuungsvertrag für das Naturschutzgebiet "Leyhörn" abgeschlossen.

 

Ganz neu hinzugekommen ist das Engagement des NABU auf dem etwa 30 Hektar großen Gelände der ehemaligen Baumschule "Hesse" in Weener.

 

Dort hat sich nach der Aufgabe der Baumschule im Jahr 1994 in Nachbarschaft zum EU-Vogelschutzgebiet „Rheiderland“ ein reich strukturiertes, landschaftlich attraktives und artenreiches Areal entwickelt. Das Gelände ist inzwischen aufgrund der Ausstattung mit geschützten Biotoptypen und Arten als geschützter Landschaftsbestandteil ausgewiesen worden.

 

Zur Sicherung und Nutzung der Potentiale für gefährdete Arten und Biotope sowie für die Erholungsnutzung hat die Stadt Weener gemeinsam mit dem Eigentümer, der unteren Naturschutzbehörde und dem NABU Ostfriesland ein Konzept entwickelt. Dieses sieht neben der Verbesserung der Ausstattung mit Biotopstrukturen die Einrichtung eines für Besucher zugänglichen Beweidungsgebietes mit Koniks (wildpferdeähnliche Pferderasse) vor.

 

Zur Förderung des Weißstorchs soll über die Optimierung und die Anlage von Amphibiengewässern sowie die naturnahe Gestaltung von Gräben dessen Nahrungsgrundlage verbessert werden. Durch die naturnahe Grabengestaltung sollen im Rheiderland vorkommende Fischarten wie der Schlammpeitzger und der Steinbeißer geeignete Lebensbedingungen finden.

 

Von der Ganzjahresbeweidung mit Koniks in einer Tierdichte, die auf die natürliche Tragfähigkeit des Weidegebietes ausgerichtet ist, werden neben der erforderlichen Offenhaltung der Amphibiengewässer auch die Bildung von Lebensraumstrukturen erwartet, die die Ansiedlung des Neuntöters und zahlreicher weiterer Tierarten der Wald-Offenland-Übergänge ermöglichen. Durch die Instandsetzung und Optimierung der auf dem Gelände vorkommenden Obstwiesen, sowie das Aufhängen von Nisthilfen soll dem in der Nähe noch vorkommenden Steinkauz die Möglichkeit zur Ansiedlung gegeben werden.

 

Ebenso wichtig wie der praktische Biotopschutz ist uns die Vermittlung unserer Themen in die Öffentlichkeit, denn ohne Unterstützung der Menschen in Ostfriesland lässt sich unser Naturerbe dauerhaft nicht bewahren.

 

So hat sich der ehemalige Bund für Vogelschutz immer mehr zu einem modernen Naturschutzverband entwickelt und erhebt seine Stimme auch in Fragen des Umweltschutzes und der nachhaltigen Regionalentwicklung. Unser Projekt   "Naturerlebnis Ostfriesland" und der   Schulbauernhof Woldenhof stehen beispielhaft für diese Hinwendung zu neuen Zielgruppen (Tourismus, Landwirtschaft, Schulklassen) und Aufgabenfeldern. Zentraler Ansprechpartner für alle Anfragen ist die NABU Regionalgeschäftsstelle Ostfriesland in Wiegboldsbur.

 

NABU Ostfriesland

c/o NABU Woldenhof

Forlitzer Str. 121

26624 Wiegboldsbur

Tel.: 04942-990394

www.woldenhof.de

 

Spenden:

KTO: 31 00 15 89

BLZ: 283 500 00

 

Sind Sie schon NABU-Mitglied?

 

 

Der Naturschutzbund Deutschland kämpft für den Erhalt der vielfältigen Naturschönheiten Ostfrieslands. Erkunden Sie auf unseren Webseiten, wie Sie mit uns Natur erleben können und wie Sie uns helfen, diese zu bewahren.   Hier finden Sie eine detaillierte Übersicht der Internetseite.

 

 
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