Aufforstung
Allgemeine Ziele der gemeinsamen Argrarpolitik (GAP) der EU:
Die Aufforstung landwirtschaftlicher Nutzflächen ist zu einem festen Bestandteil der Agrarpolitik geworden. Bei richtigem Einsatz kann sich die Forstwirtschaft günstig auf die natürliche Landschaft und die Artenvielfalt auswirken. Wälder spielen auch eine Rolle, wenn es darum geht, dem Treibhauseffekt und der Gefahr der globalen Erderwärmung entgegenzuwirken. Außerdem stellt die Forstwirtschaft eine alternative Einkommensquelle und Beschäftigungsmöglichkeit für ländliche Gebiete vor allem mit Grenzertragsböden dar. Die GAP bietet finanzielle Anreize für jene Landwirte, die landwirtschaftliche Nutzflächen in Wald umwandeln. Zudem werden eine Waldstrukturverbesserung, der Brandschutz sowie Windschutzpflanzungen (zur Bekämpfung der Bodenerosion) gefördert. Als wichtigste Ziele gelten die Erhaltung der ökologischen Stabilität der Wälder und die Beseitigung von Waldschäden.
Aus Sicht des Naturschutzes sind dennoch ncht überall Bäume erwünscht:
Das gilt vor allem für die Bruthabitate von Wiesenvögeln, die eine offene Landschaften brauchen. Hier bieten Baumgruppen Prädatoren, wie Füchsen, unerwünschten Unterschlupf.
Auch in Hochmooren sind aufkeimende Bäume unerwünscht, da sie dem Moor große Mengen Wasser entziehen und der Laubwurf zur Eutrophierung beiträgt und so sukzessive eine Degeneration des Hochmoores eingeleitet wird.





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