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Swartwolder Kolk
 

Vom Baggerloch zum Vogelparadies

Der Swartwolder Kolk ist ein großer See zwischen Holtgaste und St. Georgiwold. Er entstand durch den Autobahnbau in den 1980er Jahren. Heute hat er sich zu einem Paradies für Rastvögel entwickelt. Besonders während der Wintermonate finden sich hier Hunderte von Enten und Gänsen ein.

Die Beobachtungshütte finden Sie am südwestlichen Ufer des Sees.

 

Auf dem See hat der NABU ein Brutfloß für Seeschwalben ausgelegt. Die seltene Flussseeschwalbe soll hier eine neues Zuhause finden. Ihr natürlichen Brutplätze sind Sandbänke in den Flüssen. Da unsere Flüsse schiffbar gemacht wurden und weiterhin auch unterhalten werden, gibt es dort keine Sandbänke mehr.

 
Aus der Beobachtungshütte hat man einen guten Blick über den See

Januar 2004: Baubeginn am Swartwolder Kolk

Bereits im Januar wurde das Fundament für die neue Beobachtungshütte am Swartwolder Kolk gegossen. Die Hütte wurde durch den Beschäftigungspool des Landkreis Leer erstellt.

Die Holzelemente wurden in der Werkstatt in Bunde vorgefertigt, so dass die Hütte dann innerhalb weniger Tage errichtet werden konnte.

 

Seeschwalben sollen eine neue Heimat finden

Mitten auf dem Swartwolder Kolk hat der NABU jetzt ein Brutfloß für die bedrohte Flussseeschwalbe ausgebracht. Seeschwalben brüten eigentlich auf Sandbänken, die in natürlichen Flussläufen immer wieder entstehen. Sie brauchen freie Sand- oder Kiesflächen. Doch heute werden Sandbänke für die Schifffahrt immer wieder abgebaggert und so bleibt für die Seeschwalben kaum noch ein Brutplatz übrig. Die künstlichen Inseln sollen für die eleganten Flieger einen Ersatz darstellen.

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