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Autochthones Saatgut
 

Autochthones Saatgut

Die meisten Pflanzen weisen als Folge auf Umweltbedingungen wie Klima, Boden, Wasserverfügbarkeit usw. eine spezifische genetische Anpassung an ihre Region auf. So kann z.B. eine Schafgarbe, die auf der Geest wächst eine andere genetische Ausstattung haben als eine, die auf Marschböden steht, auch wenn man ihr diese Unterschiede nicht ansieht.

 

Durch die bisher üblichen Aussaaten in der freien Landschaft mit Regelsaatmischungen (RSM) wird eine Anpassung an den Standort ein die Landschaft verhindert.

Als Folge geht der vorhandene Genpool verloren.

 

Um die heimische Vielfalt zu erhalten, sollte bei der Neuanlage von Wiesen, Wegrändern oder auch Gehölzen möglichst Saatgut aus der Region, autochthones Saatgut, verwendet werden.

zum Seitenanfang © NABU Ostfriesland, 2009
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