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"Wir haben keine vernünftige Heide mehr." , so bringt Rüdiger Hermann vom NABU Aurich das Problem auf den Punkt.
Um daran etwas zu ändern, hat der NABU eine Heidschnuckenherde aufgebaut. Die 44-köpfige Herde wird an verschiedenen Standorten mit wertvoller Moorheide-Vegetation eingesetzt, um gefährdete Arten zu erhalten. Für den Einsatz der Herde gibt es einen Weideplan, der die Reihenfolge und Dauer der Beweidung regelt. Von Mai bis Mitte Juli stehen Moorflächen am Moormuseum Moordorf und angrenzenden Bereichen des Victorburer Moores auf dem "Speiseplan" der Schafe. Nach einer Stippvisite im Osteregelser Moor für 3-4 Wochen werden sie ab Mitte August bis zum Ende der Vegetationsperiode in Moorgebieten bei Tannenhausen eingesetzt.
Für die Zukunft plant der NABU den Aufbau einer Hüteschäferei. Dies ist aber erst dann möglich, wenn dem Woldenhof in ausreichender Menge weidefähige Moorflächen zur Verfügung stehen. Damit die für den Hütebetrieb erforderliche Herdengröße von 500-600 Muttertieren realisiert werden kann, werden etwa 250 ha Moorheideflächen benötigt.
Überzählige Tiere muss der Woldenhof abgeben. Bei Interesse an einem Heidschnuckenbraten (Mindestabnahme: 1/2 Lamm) können Sie sich beim Woldenhof (04942-990394) melden. Die finanziellen Erlöse aus dem Verkauf tragen zur Deckung der Unterhaltungskosten für die Herde bei.
Einen Beitrag zur Deckung von Investitions- und Unterhaltungskosten können Sie auch durch "Kauf" einer "Schafaktie" oder dem Abschluss einer "Schaf-Patenschaft" leisten.








