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Unsere Tiere
 

Schwarzbuntes Niederungsrind

Noch bis in die 1970er Jahre war das Schwarzbunte Niederungsrind vom niederländischen Friesland bis nach Schleswig-Holstein weit verbreitet. Als Zweinutzungsrind (Milch und Fleisch) wurde es dann in der Folge durch die Hochleistungskuh Holstein-Frisian mit weit höheren Milchleistungen in fast allen Ställen abgelöst.

 

Das Schwarzbunte Niederungsrind ist als kleineres Rind für viele Standorte erheblich besser geeignet und benötigt keine Zufütterung mit energiereichem Kraftfutter. Die Lebenszeit ist erheblich länger: während die Holstein-Frisian meist nach 4 Jahren bereits geschlachtet werden, betrug die Nutzungszeit der Schwarzbunten 12-14 Jahre.

 

Schottisches Hochlandrind

Für die Landschaftspflege werden am Woldenhof Schottische Hochlandrinder gehalten. Die robusten, langhaarigen Rinder sind hierfür aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit sehr gut geeignet. Sie können ganzjährig im Freien gehalten werden.

 

Die Herde lebt auf den Naturschutzflächen des NABU am Upstalsboom bei Aurich-Rahe sowie bei Aurich-Egels. Sie dienen hier der Offenhaltung einer feuchten Niederung, die sonst brach fallen würde.

 

Bentheimer Schwein

Das Bentheimer Schwein hat seinen Namen von der Grafschaft Bentheim, in der diese Rasse überleben konnte. Im letzten Jahrhundert wurde per Verordnung die Zucht von gefleckten Hausschweinen untersagt. Dazu gehörte auch, dass gefleckte Eber – und damit die Bentheimer als Rasse – auf den staatlichen Deckstationen nicht mehr zu finden waren.

 

So wurde das größere Deutsche Landschwein auf den meisten Höfen eingekreuzt oder die Bentheimer abgeschafft. Nur wenige Tiere dieser Rasse überlebten reinrassig. Die Rasse gilt heute als stark bedroht. Auf dem Woldenhof lebt derzeit die Bentheimer Sau "Bella" mit ihren Ferkeln.

 

Weiße Gehörnte Heidschnucke

Die Weiße Gehörnte Heidschnucke ist ein kleines mischwolliges Landschaf, das wegen seiner Genügsamkeit und Widerstandsfähigkeit besonders für die Beweidung von Heide- und Moorflächen geeignet ist. Im Sommerhalbjahr fressen die Tiere überwiegend Moorbirke Pfeifengras und Pflanzenarten, die erst nach der Störung des Hochmoors eingewandert sind und die hochmoortypischen Pflanzen zunehmend verdrängen. Ab Herbst fallen Birke und Pfeifengras als Futterpflanzen aus, die Heidschnucken fressen bis zum Frühjahr Besenheide, Wollgras und Gräser des Feuchtgrünlandes. Heidschnucken verwertet das karge Futter von allen bekannten Schafrassen am besten. Dabei wird der mangelnde Nährstoffgehalt der Hauptfutterpflanzen Pfeifengras, Moorbirke, Besenheide sowie Gräser der Feuchtwiesen und Magerwiesen über eine vermehrte Futteraufnahme ausgeglichen.

 

 

Emder Hausgans

Die Emdener Gans wird heute nur noch sehr selten gehalten. Insgesamt gibt es weniger als 300 reinrassige Tiere. Die Emdener Gans kann bis zu 12kg schwer werden und legt außergewöhnlich viele Eier. Früher waren die Gänse daher auf den Höfen, auf denen viele Menschen lebten und arbeiteten, sehr beliebt. In der heutigen Zeit jedoch herrscht nach Gänseeiern kaum noch Nachfrage und derart große Gänsebraten sind für heutige Kleinfamilien kaum zu bewältigen.

 

Ostfriesische Silbermöwen

Die Ostfriesischen Möwen sind eigentlich Hühner. Diese Rasse gibt es in zwei Farbvarianten: die Goldmöwen und die Silbermöwen. Die Silbermöwen zeichnen sich durch ein schwarz-weiß-graues Gefieder aus.

 

Während die Silbermöwen als Zwerghühner sehr beliebt sind, ist die Haushuhnrasse der Ostfriesischen Silbermöwen heute im Bestand stark bedroht.

Auf dem Woldenhof lebt eine kleine Gruppe Silbermöwen, die auch alljährlich erfolgreich brütet.

 

Garfield ist einer der beiden Hofkater. Genauso wie Mephisto mag er die Liebkosungen der Kinder besonders gerne.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kaninchen

An den Schweinestall angebaut befindet sich der Kaninchenstall. Hier sind vier Einzelställe eingerichtet. Die nicht zu den seltenen Haustierrassen zählenden Kaninchen werden von den Kindern zeitweise in Ausläufe gebracht. Die Fütterung der Kaninchen mit Grünfutter und Rüben, die Versorgung mit Wasser und die Säuberung der Ställe gehören zu den Aufgaben der Kinder während ihres Aufenthalts.

 

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